Das ist VISIT

VISIT fördert: VISIT eröffnet jungen Künstlern Freiräume für individuelle Gestaltungen und die Umsetzung außergewöhnlicher Projekte. 

VISIT kooperiert: Die Künstlerinnen und Künstler entwickeln ihr Projekt selbstständig – je nach Thema werden sie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der E.ON an den deutschen oder auch internationalen Standorten des Unternehmens unterstützt und arbeiten vor Ort. 

VISIT sucht die Diskussion: Ein Bezug der entstehenden künstlerischen Arbeiten zum Themenfeld Energie und seiner gesellschaftlichen Relevanz ist ausdrücklich gewünscht. VISIT möchte einen vielfältigen Diskurs zum Thema Energie fördern und mit Künstlern, aber auch Wissenschaftlern oder Unternehmern über Zukunftsfragen nachdenken. Der mit der „Energiewende“ eingeleitete Transformationsprozess ist nicht nur eine Gestaltungsfrage der Technik, sondern ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, an dem Menschen mit unterschiedlichem Wissen und Begabungen beteiligt werden sollten. 

VISIT ist ein Förderprogramm der E.ON Stiftung. Wenn Sie sich vorab über das Unternehmen E.ON, seine Aufgaben und zum Beispiel seine Standorte informieren möchten, geht’s hier zur Website.

Das können Sie erwarten

VISIT fördert drei Kunstprojekte pro Jahr. 

Die Projektskizzen können von einzelnen Künstlern, aber auch von Projektgruppen eingereicht werden. Interdisziplinäre und partizipative Ansätze sind willkommen. Gattungsgrenzen zwischen Kunst, Design und Architektur sind für VISIT nicht bindend.

Je nach Projekt kann die Umsetzungsdauer verhandelt werden, sie sollte sich jedoch an circa sechs Monaten orientieren.

Das Budget pro Projekt beträgt 20.000 Euro und kann sowohl für Reisen, Material und Produktion als auch für Ausstellungen oder Dokumentation genutzt werden.

Alle VISIT-Künstler können mit der Unterstützung durch Mitarbeiter der E.ON an den nationalen und internationalen Standorten rechnen. 

Alle VISIT-Künstler erhalten Zugang zum umfangreichen Netzwerk der E.ON Stiftung, das die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Technologie, Wissenschaft und internationale Kunstszene miteinander verknüpft.

Unsere Jury

Interdisziplinär und unabhängig: Alle Bewerbungen werden von unserer interdisziplinär zusammengesetzten Jury begutachtet und bewertet. Aktuell sind in dieses Gremium berufen:

  • Inke Arns, Direktorin des HMKV (Hartware MedienKunstVerein) Dortmund
  • Anna Fricke, Kuratorin für Zeitgenössische Kunst am Museum Folkwang in Essen
  • Johannes Odenthal, Programmdirektor der Akademie der Künste, Berlin
  • Adrian Piper, Künstlerin u. Philosophin, Mitglieder der Sektion Bildende Kunst der Akademie der Künste, Berlin
  • Harald Welzer, Soziologe und Sozialpsychologe, Honorarprofessor für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg und Direktor der Stiftung „Zukunftsfähigkeit. FuturZwei“ in Berlin

Kooperationen: Junge Akademie

Die Idee der künstlerischen Forschung und der multidisziplinäre Ansatz verbindet VISIT mit der Jungen Akademie der Akademie der Künste in Berlin. Ab 2020 erfolgt die für drei Jahre angelegte Programmkooperation. In Partnerschaft mit VISIT wurde ein neues internationales Stipendium zur Förderung von Projekten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft aufgelegt. Das Stipendium ist themengebunden und steht unter der Überschrift "Mensch-Maschine". Es ist ebenfalls mit 20.000 Euro dotiert und die Auswahl der Künstler*innen erfolgt durch die gemeinsame VISIT-Jury. Stipendiatinnen und Stipendiaten der Jungen Akademie erhalten zudem die Möglichkeit eines Gastaufenthalts in den Ateliers der Akademie der Künste im Berliner Hansaviertel. Ziel der Kooperation ist es, die Perspektive der Kunst, der Wissenschaft und der Wirtschaft miteinander in Beziehung zu setzen und ganzheitliche Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen zu ermöglichen. Ein gemeinsames Ausstellungsprogramm und begleitende Diskursformate unterstützen diesen Prozess und machen ihn öffentlich.